|
(Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn) Das Thema "Kunstgeschichte im Nationalsozialismus" wurde von der
Forschung lange Zeit vernachlässigt. Ein DFG-Projekt, an dem
deutschlandweit fünf Institute beteiligt sind, will diese Lücke
schließen helfen. Als erstes Ergebnis haben die Wissenschaftler -
darunter auch Kunsthistoriker der Universität Bonn - nun eine online
zugängliche Datenbank (http://www.welib.de/gkns) vorgestellt. Momentan
lassen sich dort rund 1.000 Dokumentsätze zur deutschen Kunstgeschichte
zwischen 1930 und 1950 recherchieren - von Briefwechseln und Postkarten
über Fotos bis hin zu Beurteilungen von Künstlern und Dozenten oder
Vermerken in Personalakten.
|
|
>> weiter
|
|
|
Wie die Universität Kiel meldet, lädt das Arye Maimon-Institut für
Geschichte der Juden bereits zum 8. Mal zum traditionellen Arye
Maimon-Vortrag ein. In diesem Jahr referiert die an der Ben Gurion
University of the Negev in Beer Sheva lehrende Kunsthistorikerin Prof.
Dr. Katrin Kogman-Appel über "Hebräische Buchkunst und jüdisches Leben
im Mittelalter". Der Vortrag findet am Mittwoch, dem 23. November 2005,
um 18 Uhr c.t. im Hörsaal 10 (E-Gebäude) der Universität Trier statt.
|
|
>> weiter
|
|
|
Kann eine analytische Rede ästhetischer Genuss sein?
Welche Sprachstile, rhetorischen Konventionen und Stereotypen werden in
der wissenschaftlichen Analyse, in Essays, Katalogen, Feuilletons und
Rezensionen eingesetzt, um Erfahrungen mit Kunst zu formulieren? Wie
unterscheidet sich die wissenschaftliche von der journalistische Rede
über Musik, Bildende Kunst, Literatur, Film und Theater? Mit diesen und
anderen Fragen beschäftigt sich die Jahrestagung des
Sonderforschungsbereiches "Ästhetische Erfahrung im Zeichen der
Entgrenzung der Künste" der Freien Universität Berlin, die vom 4. bis
zum 6. November 2005 stattfindet. Wir laden Vertreter der Medien
herzlich zu dieser Tagung ein. Sprache
vermittelt ästhetische Erfahrungen. Sie dient als Transportmittel, um
das, was wir über Kunst denken und fühlen, zu artikulieren und zu
dokumentieren. Gleichzeitig ist aber auch der Akt des Sprechens eine
ästhetische Erfahrung, und Sprache selbst ist Ästhetik.
|
|
>> weiter
|
|
|
Wie die Justus-Liebig-Universität Gießen meldet, findet zum zehnten Mal, vom 7. Oktober bis zum 13. November 2005, im Rahmen des Projekts "Kunstgeschichte und zeitgenössische Kunst" eine Ausstellung in der Kunsthalle Gießen (Berliner Platz, 35390 Gießen) statt. In diesem Jahr sind Werke von Ian Anüll in Gießen zu sehen. Die Ausstellungseröffnung findet am 6. Oktober 2005 um 19 Uhr statt. Der unter dem Pseudonym Ian Anüll arbeitende Schweizer Künstler wurde 1948 in Sempach bei Luzern geboren. Sein Interesse gilt den Fundstücken der Welt des Konsums, der Massenmedien, einer Welt der Zeichen und Signets, aber auch der Natur, die von Anüll in neue Kontexte gesetzt werden. Ian Anüll arbeitet mit den unterschiedlichsten Medien, wie Malerei, Zeichnung, Fotografie, Film und Performance. Zur Zeit lebt und arbeitet er in Berlin. Über seine biografischen und künstlerischen Stationen gibt Ian Anüll kaum Auskunft. Am Sonntag, den 6. November 2005 ist um 11 Uhr ein Gespräch mit dem Künstler in der Kunsthalle Gießen geplant.
Zusätzlich zu der Ausstellung in der Kunsthalle werden auch im Neuen Kunstverein Gießen (Ecke Licher Straße/Nahrungsberg) in der Zeit vom 6. November 2005 bis zum 14. Januar 2006 Werke von Ian Anüll zu sehen sein. Im Rahmen der Ausstellungseröffnung am 5. November 2005 um 16 Uhr im Kunstverein, findet gegen 20 Uhr ein Konzert in der Kunsthalle und im Anschluss ein Event mit Musik von Ian Anüll im "Domizil" statt. |
|
>> weiter
|
|
|
Er zählte bis zum Jubiläumsjahr 2003 zu den ungehobenen Schätzen der Kulturgeschichte des 18. Jahrhunderts: Der Nachlass des Schriftstellers und Kunsttheoretikers Wilhelm Heinse in der Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt am Main. Zu Heinses 200. Todestag erschienen seine Aufzeichnungen in zwei Textbänden, die in Presse und Fachwelt für Aufsehen sorgten. Nun liegen ab dem 24. September 2005 drei Kommentarbände (im Carl Hanser Verlag) zu diesem wichtigen Manuskript der europäischen Klassik vor. Die Gerda Henkel Stiftung, Düsseldorf, unterstützte das umfangreiche Projekt während der gesamten Bearbeitungsdauer von fünf Jahren mit Fördermitteln in Höhe von 700.000 Euro. |
|
>> weiter
|
|
|
Der Heidelberger Kunsthistoriker und Ostasien-Experte Prof. Dr. Lothar Ledderose erhält Balzan-Preis 2005 ausgezeichnet. Der Preis wird vergeben von der Internationalen Balzan Stiftung und ist mit einer Million Schweizer Franken (650 000 Euro) dotiert. Einer der ersten Gratulanten: der Rektor der Universität Heidelberg, Prof. Dr. Peter Hommelhoff. "Die herausragenden Arbeiten von Professor Ledderose zur Geschichte der chinesischen und japanischen Kunst haben erneut eine internationale Würdigung höchster Güte erhalten", so Hommelhoff. Diese Ehrung und Anerkennung werfe auch "Glanz auf die Universität Heidelberg, zu deren Profil unabdingbar die Geisteswissenschaften in ihrer ganzen Vielfalt zählen". Vor wenigen Jahren, so erinnert Hommelhoff, sei glücklicherweise eine Abwanderung Ledderoses nach Princeton in die USA verhindert worden - durch den Einsatz der Ruprecht-Karls-Universität Einsatz für den Professor...
|
|
>> weiter
|
|
|
|
<< Anfang < Vorherige 1 2 3 4 5 Nächste > Ende >>
|
| Ergebnisse 34 - 44 von 46 |