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Die Karl-Franzens-Universität Graz ist Mitveranstalter einer Ausstellung in einem der bedeutendsten Museen der Welt. Von 2. Februar bis 7. Mai 2006 wird in der Grafiksammlung der Uffizien in Florenz die "Raccolta Geymüller" zu sehen sein - eine Sammlung von Architekturzeichnungen, vorwiegend aus dem 16. Jahrhundert, die sich einst im Besitz des Architekturhistorikers Heinrich von Geymüller (1839 - 1909) befand. Der einzige Wissenschafter weltweit, der sich bisher eingehend mit der Gesamtheit der gezeigten Exponate befasst hat, ist Ao.Univ.-Prof. Dr. Josef Ploder vom Institut für Kunstgeschichte der Uni Graz. Die Uffizien beauftragten ihn mit der wissenschaftlichen Leitung der Ausstellung.  Heinrich von Geymüller (Foto: Universität Graz) |
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Das Institut für Kunstgeschichte am Fachbereich Kunst- Orient- und Altertumswissenschaften der Martin-Luther-Universität veranstaltet am 3. Februar 2006 - anlässlich des 65. Geburtstages von Prof. Dr. Heinrich Dilly - eine Tagung unter dem Motto "Bild - Medien - Kunstgeschichte" mit hochkarätigen Wissenschaftlern aus Deutschland und der Schweiz. |
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Professor Jörn Merkert, Direktor der Berlinischen Galerie, machte bei der Eröffnung der Ausstellung "Christine Perthen und Schüler" in der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bekannt, dass eine Christine-Perthen-Stiftung errichtet werde. Diese Stiftung soll alle fünf Jahre einen Preis für Radierung vergeben. In der Berlinischen Galerie liegt der gesamte künstlerische Nachlass der 2004 verstorbenen Künstlerin und Professorin der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Die Berliner Grafikerin, Zeichnerin und Professorin der Kunsthochschule Berlin-Weißensee Christine Perthen hat der Berlinischen Galerie nicht nur ihren gesamten künstlerischen Nachlass, sondern auch eine Summe Geld hinterlassen, mit dem nun eine Stiftung begründet wird. Alle fünf Jahre soll diese Stiftung den "Christine-Perthen-Preis" für Radierung vergeben. Dies berichtete Professor Jörn Merkert, Direktor der Berlinischen Galerie, bei der Eröffnung der Ausstellung "Christine Perthen und Schüler" in der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Merkert würdigte die Künstlerin als "Meisterin der Radierkunst" und "große Zeichnerin". Christine Perthen war am 30. Dezember 2004 mit 56 Jahren verstorben.  Christine Perthen: Hommage à Camille Claudel, 1990 |
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Wie die Hochschule Zittau/Görlitz (FH) meldet, ist nach jahrelangen Studien die Entwicklung eines großartigen Kunstwerkes in der Abschlussphase angekommen. In einer einmaligen Kooperation zwischen der Hochschule Zittau/Görlitz, der Zittauer Kupferschmiede und dem international renommierten Künstlerpaar Ben Jakober und Yannick Vu verschmelzen Wissenschaft, Handwerk und Kunst auf hoher Ebene. Die Bildhauer, auf Mallorca bei Alcudia in einem traumhaften Atelier und Privatmuseum zu Hause, baten den Gaudí-Forscher Professor Jos Tomlow (Hochschule Zittau/Görlitz) vom Konzept bis zur Verwirklichung bei der Umsetzung neuartiger Lichtideen in ein konkretes Kunstwerk, gewidmet dem Hängemodell von Antoni Gaudí, mitzuwirken.  In der Werkstatt der Kupferschmiede beim Beginn der Fertigung von links: Steffen Kratzer, Michael Neumann, Prof. Jos Tomlow [Foto: J. Freudenberg, Hochschule Zittau/Görlitz] |
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Der HAWK-Fachbereich Konservierung und Restaurierung ist
Mitveranstalter des internationalen Sympsoiums "Materiality" im
tschechischen Brünn. Anlass für das Symposium sind die jüngsten
Untersuchungen an der Villa Tugendhat (Mies van der Rohe) in Bünn.
Der Hildesheimer Fachbereich Konservierung und Restaurierung
der HAWK ist Mitveranstalter eines großen Internationalen Symposiums,
dessen Ziel es ist, alle weltweit verfügbaren Erkenntnisse über die an
den Bauten der Klassischen Moderne verwendeten Materialien und
Techniken zusammenzutragen. Das Symposium "Materiality - Materialität der Oberflächen der
Architektur der klassischen Moderne: Bedeutung - Kenntnis - Erhaltung"
findet im April dieses Jahres im tschechischen Brünn statt. Koordinator
aus Hildesheim ist dabei Prof. Dr. Ivo Hammer. Restauratoren, Denkmalpfleger, Architekten, Kunsthistoriker und
Naturwissenschaftler aus sieben verschiedenen Ländern werden mit den
Teilnehmern neue Befunde diskutieren und die Wege für Erhaltung und
Pflege aufweisen. Mit dieser Themenstellung bringt das Symposium
weltweit zum ersten Mal die originalen Oberflächen der Architektur wie
auch des Interieurs (insbesondere Holz, Linoleum, Metall, Glas) in den
Blickpunkt der Wissenschaft.
>> Anlass für das Symposium
Die jüngst durchgeführten restauratorischen Untersuchungen an der Villa
Tugendhat in Brünn. Dieser Bau, 1928-1930 von Mies van der Rohe geplant
und gebaut, zählt zu den wichtigsten Bauten der europäischen Moderne.
2001 nahm die UNESCO den Bau in die Liste des Welterbes auf. Die
Teilnehmer erhalten die Gelegenheit, jüngst entdeckte Befunde von
originaler Oberfläche an der Villa Tugendhat und anderer Brünner Bauten
der Klassischen Moderne zu besichtigen.
Um möglichst viele Interessierte an dieser Diskussion teilnehmen zu
lassen, werden ab Anfang April unter http://www.hornemann-institut.de/
die Zusammenfassungen publiziert und ein Diskussuionsforum
eingerichtet, dessen Zusammenschau ein Moderator in die Konferenz
einbringen wird. [idw]
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