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Künstlerische Gestaltung für Institutsgebäude
Für den historischen Gebäudekomplex Schillerstraße 6/Magazingasse 6, der gegenwärtig von Grund auf saniert und umgebaut wird und zu Beginn des Wintersemesters 2006/07 als Institutsgebäude der Fakultät für Geschichte, Kunst- und Orientwissenschaften der Universität Leipzig zur Verfügung stehen wird, wurde jetzt der Kunstwettbewerb abgeschlossen. Die Jury entschied sich für den Gestaltungsentwurf "Die geheimnisvolle Bibliothek" des Hallenser Künstlers Rainer Henze. Zusammen mit anderen Wettbewerbsarbeiten wird der Siegerentwurf in einer Ausstellung im derzeitigen Domizil des Orientalischen und des Ägyptologischen Instituts zu sehen sein. Eröffnung: 6. April 2006, 10:00 Uhr, Burgstraße 21.
In Reverenz vor den künftigen Nutzern des Hauses - das Ostasiatische Institut, das Orientalische Institut, das Institut für Indologie und Zentralasienwissenschaften, das Institut für Ethnologie und das Religionswissenschaftliche Institut - sieht der Siegerentwurf 27 Schrifttafeln aus Kupfer, Messing und Neusilber vor, die in der Bibliothek, der UB-Zweigstelle für Orientwissenschaften, angebracht werden. Die Entwicklung der Schriftkulturen ist ja mit den historischen Gegenständen der hier vertretenen Fächer eng verbunden. Zur Ausstellungseröffnung werden auch Wettbewerbsgewinner Rainer Henze und Jury-Vorsitzende Jana Morgenstern anwesend sein.

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Die Schillerstr. 6 in Leipzig
 
 
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VernissageTV berichtet: The Armory Show, Matisse und Fine Art Fair Frankfurt
>> Die aktuellen Videobeiträge auf Vernissage TV Video Podcast behandeln folgende Themen:

- Das Armory Show Wochenende in New York mit vielen Interviews mit Künstlern, Galeristen, Kuratoren und Messeleitern ebenso wie unkommentierte Bilder von den Messen The Armory Show, Scope, Pulse, LA Art und DiVA. Unter anderem mit Interviews mit der Leiterin der Kunstmesse Pulse, Helen Allen, den Kuratoren Marisa Olson und Lee Wells und den Künstlern Katrin Korfmann und Rodney Swanstrom.

- Die Vernissage der Ausstellung "Matisse: Figur Farbe Raum" in der Fondation Beyeler, Basel.

- Die Eröffnung der neu konzipierten Kunstmesse Fine Art Fair in Frankfurt / Main. Mit Interviews mit Dr. Julian Heynen und Nikola Dietrich und Eindrücken vom Stand von Contemporary Fine Arts (Jonathan Meese und Tal R).

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Neuer Masterstudiengang Architektur an der FH Frankfurt
Ab dem Wintersemester 2006/2007 startet an der Fachhochschule Frankfurt am Main - University of Applied Sciences (FH FFM) der neue Masterstudiengang "Architektur Entwurf und Konstruktion". Inhaltlicher Schwerpunkt ist der konstruktivtechnische Bereich sowie das Baumanagement. Im Mittelpunkt des Studiums steht die Entwurfs- und Projektarbeit.
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Vom unvermittelten Dasein - Ur-Sprünge: Eine Bilderserie von Dieter Wagner
Immer wieder sind es Konstellationen des idealischen Fortbewegens, die sich im Werk des 1943 in Konstanz geborene Kunstmalers und Konzeptionisten Dieter Wagner ihren Weg bahnen. So auch in den 'Ur-Sprüngen', einer Anfand der 90er Jahre begonnenen Bilderserie (allesamt Acryl auf Leinwand) über das Erste in Tun und Sein, unvermittelten Anfang und das Beginnen allen Beginnens. Der Mensch in uneingschränktem Unvermitteltsein ist nackt und bloß. Sein Zustand umschreibt das Wagnis und Risiko eines jeden Handelns aus Freiheit. Zugleich aber liegt in den Ur-Sprüngen immer auch das Bewusstsein um die Utopie der unvoreingenommenen Tat, unbeeinflusst von allem vorgegebenen und vorerlebten Sein. Für den Menschen ist der wahre Ur-Sprung eine transzendente Setzung und zugleich die Aufforderung zum Wagnis.
 
 
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Römische Religion und karthagische Kulte
Archäologe der Universität Jena untersucht Ritualdarstellungen in Tunesien
Jena (20.03.06) Eine Stele, zweigeteilt. Im oberen Register thront die Hauptgottheit samt Begleitung, an den Seiten Figuren aus der griechischen Mythologie. Das Hauptfeld zeigt ein Opfer: Der Mann ist römisch gekleidet, das Ritual selbst jedoch, das er durchführt, kommt aus der kulturellen Tradition der Provinz "Africa Proconsularis", dem heutigen Tunesien. Eine solch vielfigurige Schilderung eines Opferrituals aus der Zeit nach den Punischen Kriegen (264-146 v. Chr.) in jener Region sei eher unüblich, konstatiert Dr. Günther Schörner vom Lehrstuhl für Klassische Archäologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Votivstelen in dieser Form habe es zudem in Rom selbst überhaupt nicht gegeben, dafür jedoch in reichem Maße in Nordafrika.
Untersucht hat der Hochschuldozent vom Institut für Altertumswissenschaften das beschriebene Relief während einer Reise, die ihn vergangenes Jahr nach Tunesien führte. Im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für zwei Jahre geförderten Schwerpunktprogramms "Römische Reichsreligion und Provinzialreligion" ist er solchen antiken Zeugnissen auf der Spur. Innerhalb des Projekts erforschen cirka 20 Wissenschaftler aus ganz Deutschland, welchen Einfluss die antike Religion auf globale, regionale und lokale kulturelle Prozesse hatte.
 
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Saturn-Stele in El Kef (Tunesien).(Foto: Schörner/FSU)
 


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