Wie die Hochschule Zittau/Görlitz (FH) meldet, ist nach jahrelangen Studien die Entwicklung eines großartigen Kunstwerkes in der Abschlussphase angekommen. In einer einmaligen Kooperation zwischen der Hochschule Zittau/Görlitz, der Zittauer Kupferschmiede und dem international renommierten Künstlerpaar Ben Jakober und Yannick Vu verschmelzen Wissenschaft, Handwerk und Kunst auf hoher Ebene. Die Bildhauer, auf Mallorca bei Alcudia in einem traumhaften Atelier und Privatmuseum zu Hause, baten den Gaudí-Forscher Professor Jos Tomlow (Hochschule Zittau/Görlitz) vom Konzept bis zur Verwirklichung bei der Umsetzung neuartiger Lichtideen in ein konkretes Kunstwerk, gewidmet dem Hängemodell von Antoni Gaudí, mitzuwirken.  In der Werkstatt der Kupferschmiede beim Beginn der Fertigung von links: Steffen Kratzer, Michael Neumann, Prof. Jos Tomlow [Foto: J. Freudenberg, Hochschule Zittau/Görlitz] |
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Der HAWK-Fachbereich Konservierung und Restaurierung ist
Mitveranstalter des internationalen Sympsoiums "Materiality" im
tschechischen Brünn. Anlass für das Symposium sind die jüngsten
Untersuchungen an der Villa Tugendhat (Mies van der Rohe) in Bünn.
Der Hildesheimer Fachbereich Konservierung und Restaurierung
der HAWK ist Mitveranstalter eines großen Internationalen Symposiums,
dessen Ziel es ist, alle weltweit verfügbaren Erkenntnisse über die an
den Bauten der Klassischen Moderne verwendeten Materialien und
Techniken zusammenzutragen. Das Symposium "Materiality - Materialität der Oberflächen der
Architektur der klassischen Moderne: Bedeutung - Kenntnis - Erhaltung"
findet im April dieses Jahres im tschechischen Brünn statt. Koordinator
aus Hildesheim ist dabei Prof. Dr. Ivo Hammer. Restauratoren, Denkmalpfleger, Architekten, Kunsthistoriker und
Naturwissenschaftler aus sieben verschiedenen Ländern werden mit den
Teilnehmern neue Befunde diskutieren und die Wege für Erhaltung und
Pflege aufweisen. Mit dieser Themenstellung bringt das Symposium
weltweit zum ersten Mal die originalen Oberflächen der Architektur wie
auch des Interieurs (insbesondere Holz, Linoleum, Metall, Glas) in den
Blickpunkt der Wissenschaft.
>> Anlass für das Symposium
Die jüngst durchgeführten restauratorischen Untersuchungen an der Villa
Tugendhat in Brünn. Dieser Bau, 1928-1930 von Mies van der Rohe geplant
und gebaut, zählt zu den wichtigsten Bauten der europäischen Moderne.
2001 nahm die UNESCO den Bau in die Liste des Welterbes auf. Die
Teilnehmer erhalten die Gelegenheit, jüngst entdeckte Befunde von
originaler Oberfläche an der Villa Tugendhat und anderer Brünner Bauten
der Klassischen Moderne zu besichtigen.
Um möglichst viele Interessierte an dieser Diskussion teilnehmen zu
lassen, werden ab Anfang April unter http://www.hornemann-institut.de/
die Zusammenfassungen publiziert und ein Diskussuionsforum
eingerichtet, dessen Zusammenschau ein Moderator in die Konferenz
einbringen wird. [idw]
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Ein Malerei- und Fotoprojekt obdachloser Mädchen und Frauen
19. Januar bis 20. Februar 2006
Fachhochschule Düsseldorf, Fachbibliothek Sozialwesen,
Gebäude 24.21, Raum 01.20, 1. Etage
Universitätsstraße, 40225 Düsseldorf
[Pressestelle der Fachhochschule Düsseldorf] Ungewohnt mögen dem
Beobachter scheinbar gewohnt-vertraute Perspektiven auf die Straße
erscheinen, wenn er die zahlreichen Bilder und Fotos betrachtet, die in
dem Projekt 'Blickpunkt Straße - anders sehen, anders sein?' von
obdachlosen Frauen und Mädchen entstanden sind. Initiiert und
organisiert wurde die Veranstaltung von der Diakonie Düsseldorf mit
ihrer Einrichtung TrebeCafé und dem Verein für Frauenkommunikation
kom!ma. Die Ergebnisse werden in einer Wanderausstellung in der
Fachbibliothek für Sozialwesen vom 19. Januar bis zum 20. Februar 2006
zu sehen sein.
Zur Ausstellungseröffnung am 19. Januar um 12.30 Uhr wird herzlich
eingeladen. Nach einem Grußwort des Rektors, Prof. Dr. Hans-Joachim
Krause, sowie des Hochschulbibliotheksdirektors, Michael Uwe Möbius,
wird Walter Scheffler, Dozent für Didaktik/Methodik der Sozialpädagogik
insbesondere für Armutsbekämpfung und Wohnungslosenhilfe im Fachbereich
Sozial- und Kulturwissenschaften und Vorsitzender des Grenzenlos e.V.
Einblicke in die Situation obdachloser Menschen in Düsseldorf geben.
Danach wird Marita Wenzel, Vorsitzende des TrebeCafés, in die
Ausstellung einführen.
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ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe und
VolkswagenStiftung laden ein zum Diskurs über "Das Bild in der
Gesellschaft. Neue Formen des Bildgebrauchs" vom 20. bis 22. Januar
2006
Die Erfindung der Fotografie in der Mitte des 19. Jahrhunderts markiert
nach Meinung vieler Experten das Ende der Geschichte des Bildes als von
menschlicher Hand gestaltetes Kunstwerk. Das Tor wurde aufgestoßen zum
Universum der technischen Bilder, das inzwischen längst alle
Lebensbereiche übergreift: Wir sehen das Ultraschallbild des
ungeborenen Kindes, sind den Aufzeichnungen der Überwachungskameras in
der U-Bahn ausgesetzt und verfolgen im Fernsehen, wie Raketen exakt ins
Ziel treffen, weil Satellitenaufnahmen jeden Quadratzentimeter der
Erdoberfläche erfassen. So gegenwärtig uns diese technisch erzeugten
und verbreiteten Bilder sind - meist auch in ihrer neuen Bedeutung und
ihrem immensen Einfluss -, so wenig haben wir bislang systematisch ihre
Wirkungen erforscht. In einem multidisziplinär besetzten Symposium
sollen nun Ansätze einer neuen Bildwissenschaft diskutiert und
angewandt werden. Teilnehmer aus Wissenschaft und Kultur wollen den
Wandel und das Wirken des Bildes in der Gesellschaft analysieren und
dabei auch kulturphilosophische und sozialtheoretische Aspekte erörtern. (idw)
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(Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn) Das Thema "Kunstgeschichte im Nationalsozialismus" wurde von der
Forschung lange Zeit vernachlässigt. Ein DFG-Projekt, an dem
deutschlandweit fünf Institute beteiligt sind, will diese Lücke
schließen helfen. Als erstes Ergebnis haben die Wissenschaftler -
darunter auch Kunsthistoriker der Universität Bonn - nun eine online
zugängliche Datenbank (http://www.welib.de/gkns) vorgestellt. Momentan
lassen sich dort rund 1.000 Dokumentsätze zur deutschen Kunstgeschichte
zwischen 1930 und 1950 recherchieren - von Briefwechseln und Postkarten
über Fotos bis hin zu Beurteilungen von Künstlern und Dozenten oder
Vermerken in Personalakten.
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