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Der Heidelberger Kunsthistoriker und Ostasien-Experte Prof. Dr. Lothar Ledderose erhält Balzan-Preis 2005 ausgezeichnet. Der Preis wird vergeben von der Internationalen Balzan Stiftung und ist mit einer Million Schweizer Franken (650 000 Euro) dotiert. Einer der ersten Gratulanten: der Rektor der Universität Heidelberg, Prof. Dr. Peter Hommelhoff. "Die herausragenden Arbeiten von Professor Ledderose zur Geschichte der chinesischen und japanischen Kunst haben erneut eine internationale Würdigung höchster Güte erhalten", so Hommelhoff. Diese Ehrung und Anerkennung werfe auch "Glanz auf die Universität Heidelberg, zu deren Profil unabdingbar die Geisteswissenschaften in ihrer ganzen Vielfalt zählen". Vor wenigen Jahren, so erinnert Hommelhoff, sei glücklicherweise eine Abwanderung Ledderoses nach Princeton in die USA verhindert worden - durch den Einsatz der Ruprecht-Karls-Universität Einsatz für den Professor...
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Wie die Universität Marburg meldet, ist ein bis dato unbekanntes Foto von Paul Cézanne im Bildarchiv Foto Marburg, welches rund 1,5 Millionen Aufnahmen umfasst, aufgefunden worden. Die Aufnahme des französischen Malers stammt aus dem Jahre 1906 und ist höchstwahrscheinlich das letzte Foto, welches den Künstlers zeigt. Zusammen mit ihrem Mann Karl Ernst Osthaus, damals Direktor des Folkwang-Museums in Hagen (heute das "Karl Ernst Osthaus Museum"), seines Zeichens Kunsthistoriker und Sammler, stattete Gertrud Osthaus Cézanne einen Besuch ab, in der Hoffnung auf den Erwerb eines Bildes. In diesem Rahmen, genauer am 13. April 1906 in Aix-en-Provence, entstand das Foto. |
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Für seine Dissertation, entstanden an der Freien Universität Berlin, erhält der Kunsthistoriker Christian Welzbacher den Theodor-Fischer-Preis 2005. Dieser, mit 5.000 Euro dotiert, prämiert herausragende Forschungsarbeiten zur Architekturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts und wird vom Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München vergeben. Welzbacher promovierte an der Freien Universität Berlin über "Die Staatsarchitektur der Weimarer Republik". Die wichtigsten Bauten, die im Auftrag verschiedener Institutionen des Deutschen Reiches während der Weimarer Republik errichtet worden sind, werden hier thematisiert. So z.B. die Reichsschuldenverwaltung in Berlin-Kreuzberg von German Bestelmeyer, die Erweiterung der Reichskanzlei durch Jobst Siedler, die frühen Planungen für ein Regierungsviertel im Berliner Spreebogen, die Planungen für den Neubau der Reichsbank mit Entwürfen von Mies van der Rohe und Walter Gropius sowie den Pavillons des Deutschen Reiches auf den großen internationalen Ausstellungen, beispielsweise den von Mies van der Rohe entworfenen Pavillon für Barcelona.
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Die Ruhr-Universität Bochum meldet am 29. Juni 2005, dass der interdisziplinäre Master-Studiengang Gender Studies - Kultur, Kommunikation, Gesellschaft zum Wintersemester an der RUB anlaufe. Die Fächer Kunstgeschichte, Medienwissenschaften, Neuere und Neueste Geschichte, Politikwissenschaft, Romanistik und Soziologie seien beteiligt. Der Studiengang kann im Zwei-Fach-Master studiert werden, pro Jahr gibt es 30 Plätze. Bewerbungen bis zum 15. Juli 2005, Zeugnissebrauchen erst zur Einschreibung vorliegen. Ein erfolgreich abgeschlossenes, mindestens sechssemestriges Studium in einem geistes- oder gesellschaftswissenschaftlichen Fach ist Zugangsvoraussetzung. Eine Informationsveranstaltung am 5. Juli 2005 (16.30 Uhr, GC 04/411) bietet weitere Hinweise für alle Interessierten. |
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Wie der Mediendienst der Universität Münster mitteilt, verleiht die Evangelisch-Theologische Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität am 15. Juli 2005 in Münster die Würde eines Doktors der Theologie ehrenhalber an den Kunsthistoriker Prof. Dr. Johann Michael Fritz (Heidelberg). |
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