Wie der Mediendienst der Universität Münster mitteilt, verleiht die Evangelisch-Theologische Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität am 15. Juli 2005 in Münster die Würde eines Doktors der Theologie ehrenhalber an den Kunsthistoriker Prof. Dr. Johann Michael Fritz (Heidelberg).

Johann Michael Fritz, geboren 1936, studierte Kunstgeschichte, klassische und christliche Archäologie in Freiburg, Berlin und Wien.
Der 1962 in Freiburg promovierte Kunsthistoriker lehrte von 1983 bis 1998 als Professor für Kunstgeschichte an der Universität Heidelberg. Sein Hauptarbeitsgebiet hier: die Gold- und Silberschmiedekunst in Europa vom Mittelalter bis zur Neuzeit. Seit 1998 stark in der Denkmalpflege engagiert, hat er sich intensiv mit evangelischen Kirchengebäuden und deren Inventar, sowie mit den liturgischen Geräten des deutschen Protestantismus beschäftigt. Für sein Hauptwerk "Das evangelische Abendmahlsgerät in Deutschland. Vom Mittelalter bis zum Ende des Alten Reiches" (Leipzig 2004), welches den Ertrag seiner Forschungen zusammenfasst, erfolgt nun die Ehrenpromotion in Münster.

Diese wird am Freitag, den 15. Juli 2005 Mittags in der Aula des Schlosses zu Münster (Schlossplatz 2) vollzogen.

Der Dekan der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster, Prof. Dr. Hans-Richard Reuter wird die Ehrendoktorurkunde überreichen.
Fritz wird sich anschließend mit einem Festvortrag über "Das evangelisch Abendmahlsgerät in Deutschland vom Mittelalter bis zum Ende des Alten Reiches" bedanken.

 

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