| Internationale Tagung "Sprachen ästhetischer Erfahrung" vom 4.-6. November 2005 |
|
Kann eine analytische Rede ästhetischer Genuss sein? Welche Sprachstile, rhetorischen Konventionen und Stereotypen werden in der wissenschaftlichen Analyse, in Essays, Katalogen, Feuilletons und Rezensionen eingesetzt, um Erfahrungen mit Kunst zu formulieren? Wie unterscheidet sich die wissenschaftliche von der journalistische Rede über Musik, Bildende Kunst, Literatur, Film und Theater? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigt sich die Jahrestagung des Sonderforschungsbereiches "Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste" der Freien Universität Berlin, die vom 4. bis zum 6. November 2005 stattfindet. Wir laden Vertreter der Medien herzlich zu dieser Tagung ein. Sprache
vermittelt ästhetische Erfahrungen. Sie dient als Transportmittel, um
das, was wir über Kunst denken und fühlen, zu artikulieren und zu
dokumentieren. Gleichzeitig ist aber auch der Akt des Sprechens eine
ästhetische Erfahrung, und Sprache selbst ist Ästhetik. Dass das sprachliche Medium alles andere als nur ein
"neutraler Behälter" ist, will die Tagung "Sprachen ästhetischer
Erfahrung" aus unterschiedlichen Perspektiven zeigen. Referenten
verschiedener Disziplinen - von der Kunstgeschichte bis zur Linguistik
und von der Musikwissenschaft bis zur Architekturtheorie - beleuchten
das Verhältnis von Sprache und Ästhetik.
(idw) |
| < zurück | weiter > |
|---|
| Weitere aktuelle Kunst-Nachrichten |
|---|
| Bei uns suchen |
|---|
