Wie die Universität Marburg meldet, ist ein bis dato unbekanntes Foto von Paul Cézanne im Bildarchiv Foto Marburg, welches rund 1,5 Millionen Aufnahmen umfasst, aufgefunden worden. Die Aufnahme des französischen Malers stammt aus dem Jahre 1906 und ist höchstwahrscheinlich das letzte Foto, welches den Künstlers zeigt. Zusammen mit ihrem Mann Karl Ernst Osthaus, damals Direktor des Folkwang-Museums in Hagen (heute das "Karl Ernst Osthaus Museum"), seines Zeichens Kunsthistoriker und Sammler, stattete Gertrud Osthaus Cézanne einen Besuch ab, in der Hoffnung auf den Erwerb eines Bildes. In diesem Rahmen, genauer am 13. April 1906 in Aix-en-Provence, entstand das Foto.

Zunächst gehörte betes Cézanne-Porträt seit den 1920 er Jahren in das Bildarchiv Karl Ernst Osthauses. Das Kunsthistorische Institut der Universität Marburg übernahm dieses Bildarchiv dann 1933 - heute gehört es zum Bildarchiv Foto Marburg, Teil des Kunstgeschichtlichen Instituts der Universität. Als eines der größten Bildarchive europäischer Kunst und Architektur - so umfasst das um die 1,5 Millionen Aufnahmen enthaltene Archiv vornehmlich Reproduktionen von Kunstwerken, Ausnahme ist u.a. das aufgefundene Cézanne-Porträt - arbeitet Foto Marburg hauptsächlich mit an der wissenschaftlichen Dokumentation und Vermittlung abendländischer Kunst durch die Bewahrung bildhaften Kulturguts.


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