Immer wieder sind es Konstellationen des idealischen Fortbewegens, die sich im Werk des 1943 in Konstanz geborene Kunstmalers und Konzeptionisten Dieter Wagner ihren Weg bahnen. So auch in den 'Ur-Sprüngen', einer Anfand der 90er Jahre begonnenen Bilderserie (allesamt Acryl auf Leinwand) über das Erste in Tun und Sein, unvermittelten Anfang und das Beginnen allen Beginnens. Der Mensch in uneingschränktem Unvermitteltsein ist nackt und bloß. Sein Zustand umschreibt das Wagnis und Risiko eines jeden Handelns aus Freiheit. Zugleich aber liegt in den Ur-Sprüngen immer auch das Bewusstsein um die Utopie der unvoreingenommenen Tat, unbeeinflusst von allem vorgegebenen und vorerlebten Sein. Für den Menschen ist der wahre Ur-Sprung eine transzendente Setzung und zugleich die Aufforderung zum Wagnis.
 

 

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Dieter Wagner schaut mittlerweile auf eine rund 40-jährige Schaffenskarriere zurück. Zwischen 1970 und 1996 lebte er abwechselnd in Chicago, Berlin und Paris und entwickelte einen kosmopolitischen Stil mit großer Tendenz zur politischen Utopie. 1997 gründete Wagner das Atelier „Z“ im Landkreis Teltow-Fläming, wo er seitdem lebt und arbeitet. Große Teile seines Oeuvres befinden sich heute in Privatsammlungen.


>> Ausführliche Informationen zu Person und Werk Dieter Wagners, sowie eine umfassende Auswahl an Abbildungen finden sich auf der offiziellen Homepage des Künstlers
> www.lichtfischer.de

> Meldung unter http://openpr.de/news/81125