Lehrgang an der Donau-Universität Krems vermittelt Schlüsselqualifikationen für den Kunst- und Mediensektor

Krems (kpr). Das international besetzte postgraduale Master-Programm „MediaArtHistories“ am Zentrum für Bildwissenschaften der Donau-Universität Krems vermittelt ab November 2006 Know-how von Telematic Art bis Nano-Kunst.

Durch die Besetzung der ersten Professur für Bildwissenschaften im deutschsprachigen Raum mit Univ.-Prof. Dr. Oliver Grau konnte das Zentrum für Bildwissenschaften der Donau-Universität Krems sein Lehr- und Forschungsprogramm erheblich erweitern. Die Verknüpfung aktueller Bild- und Wahrnehmungstheorien mit modernen Technologien sind zentrale Säulen der berufsbegleitenden Lehrgänge des Zentrums.

Als Experte der Medienkunstgeschichte initiierte Prof. Grau das international einzigartige Master-Programm „MediaArtHistories“ (MA), das im November 2006 starten wird. Erstmals vermittelt ein postgradualer Universitätslehrgang die wesentlichen Grundlagen und Schlüsselentwicklungen der digitalen Kunst in Theorie und Praxis – vom Ausstellungswesen bis zur Erhaltung. Zur internationalen Faculty zählen renommierte Theoretiker, Künstler und Kuratoren, darunter Steve Dietz, Erkki Huhtamo, Lev Manovich, Christiane Paul und Paul Sermon. Unterstützt von Onlinedatenbanken und anderen fortschrittlichen Lehrinstrumente werden die Studierenden in die Felder Computeranimation, Netzkunst, Interaktive, Telematische und Genetische Kunst sowie in die jüngsten Reflexionen von Künstlern auf dem Gebiet der Nano-Kunst eingeführt. Künstler und Programmierer bieten Einführungen und Übungen zu aktueller Software und Interfaceentwicklungen, CAVE-Installationen, Telepräsenz, Augmented Reality sowie Wearables. „Historische Ableitungen, die weit in die Geschichte zurückreichen, zeigen in oft verblüffender Weise, dass Digitale Kunst ohne Verständnis der Kunst- und Mediengeschichte nicht im Ansatz zu erfassen ist“, so Grau.
Aus diesem Grund zeichnen interdisziplinäre Unterrichtsbereiche das Studium ebenso aus wie die umfassende Vermittlung in Präsenzeinheiten in Kombination mit begleitender Unterstützung und individueller Betreuung durch E-Learning zwischen den Modulblöcken. Dies kommt speziell Studierenden entgegen, die aus Übersee anreisen, um an dem international singulären Programm teilzunehmen.
Die Verknüpfung historisch überlieferten Wissens mit neuer Technologie ist im Lehrkonzept Programm. Die Unterrichtssprache ist Englisch.

Live im Web: Danube Telelectures
Einen ersten Einblick in den spannenden Kosmos der Medientheorie und Medienkunst, deren neue Anwendungsgebiete und kooperativen Möglichkeiten werden die Danube Telelectures im Anschluss an die ARS Electronica Anfang September demonstrieren. Theoretiker internationalen Ranges werden in dieser Veranstaltungsreihe Vorlesungen zu Themen wie Bioart und künstliches Leben oder den kulturellen Auswirkungen der Globalisierung halten – die Lectures werden live ins Netz gestreamt und können weltweit mitverfolgt werden.

Durch die Kombination wissenschaftlicher Lehre, innovativer Technik, praxisorientierter Karriere-Skills – wie Projektmanagement, Konfliktmanagement und spezieller EDV-Kenntnisse – und die Integration in ein Netzwerk aus internationalen Expertinnen und Experten setzt das Zentrum für Bildwissenschaften europaweit Maßstäbe in der Weiterbildung für den Kultursektor. Die Anmeldung zum Master-Programm „MediaArtHistories“ ist laufend möglich.


>> Nähere Informationen zu den Lehrgängen des Zentrums für Bildwissenschaften unter

> www.donau-uni.ac.at/zbw/studium
 
 
Eckdaten des Lehrgangs „MediaArtHistories“
· 4 Module ( á 10 – 13 Tage) verteilt über 1,5 Jahre
· Dazwischen Betreuung über E-Learning
· Praktikum (im Äquivalent von ca. 4 Arbeitswochen)
· Master-These
Start: 13. November 2006
Bewerbungsfrist: 15. September 2005 (schriftlich)
Bewerbungstermine: 15. Juni und 15. September 2006
Abschluss: Master of Arts (MA)

>> Nähere Informationen zum Lehrgang:
> www.donau-uni.ac.at/mediaarthistories


>> Über die Donau-Universität Krems:

Die Donau-Universität Krems ist spezialisiert auf universitäre Weiterbildung und bietet Aufbaustudien in den Bereichen "Wirtschaft und Management", "Kommunikation, IT und Medien", "Medizin und Gesundheit", "Recht, Europäische Integration und Öffentliche Verwaltung", "Bildung und Kulturwissenschaften" sowie "Bauen und Ökologie". Neben hoher Qualität in Lehre, Forschung und Consulting sind Kundenorientierung und Praxisnähe die Markenzeichen des europäischen Modellprojekts. Mehr als 3000 Studierende aus 40 Ländern sind in über 100 Studiengängen eingeschrieben. (openPR)


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